Kinderschutz und ein ganzheitlicher Präventionsansatz haben schon seit Jahren einen hohen Stellenwert im Karate-Do Overath e.V. Die Präventionsfachstelle des Dt. Kinderschutzbundes hat gemeinsam mit dem gesamten Trainer*innen und Vorstandsteam einen Kinderschutzworkshop initiiert, der die bisherigen Regelungen im Verein überprüfen und erweitern sollte. „Prävention und Intervention in unserem Karateverein hieß das Thema, dass das gesamte Trainerteam und alle Vorstandsmitglieder (13 Personen) am Samstag unter Leitung der Präventionsfachkraft des Deutschen Kinderschutzbundes Katrin Fassin bearbeitet haben.

Vielleicht könnte die Frage aufkommen: Ist etwas passiert? Gibt es einen Anlass?

Nein, Anlass ist vielmehr, dass man sich nicht ausruhen will auf Regelwerken und Vereinbarungen, die in der Anfangsphase des Vereins entwickelt wurden. Man will ganz genau hinschauen, reflektieren und herausfinden, was noch besser gemacht werden kann im Sinne des Kinderschutzes. Man will der Vereinsphilosophie treu bleiben, die schon seit dem 16jährigen Bestehen des Karate-Do Overath e.V. die ganzheitliche Förderung der Mitglieder im Fokus hat. So ist und bleibt der Verein ein Ort, an dem „Körper, Geist und Seele trainieren“, wo starke Kinder und Jugendliche, Selbstbewusstsein und Gesundheit im Vordergrund stehen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und entspricht schon jetzt den Kriterien für das Kinderschutzsiegel, dass demnächst im Rheinisch Bergischen Kreis von den Jugendämtern vergeben werden soll.

Im Rahmen des Workshops wurden von den Teilnehmern Prozesse und verschiedene Dokumente erarbeitet, die die zukünftigen Leitplanken für das Thema Kinderschutz im Karate-Do Overath bilden werden. Je ein Verhaltenskodex für die Trainer und einer für die Vorstandsmitglieder, von den Trainern und Vorstandsmitgliedern unterschrieben. Ein weiterer Verhaltenskodex für alle Mitglieder wird diese Vereinbarungen im Verein und dessen Umfeld transparent machen und die Wahrnehmung für dieses wichtige Thema weiter schärfen.

Ein Handlungsleitfaden, Dokumentationsbögen und Adresslisten, werden eine gezielte und abgesicherte Handlungsabfolge für den Ernstfall bieten. Für die Einschätzung von möglichen Gefährdungen im Verein oder Umfeld gibt es ab sofort eine Ansprechperson für Kinderschutzfragen im Verein, die in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund agieren wird.

Alle erarbeiteten Ergebnisse werden zukünftig über einen eigenen Bereich auf der Homepage des Vereins (Link) verfügbar sein.

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