oder: Vom Tanzbär zum Karateka

Unser neues Mitglied Ralf Schloten fiel mir zum ersten Mal auf, als er nach nur sechswöchiger Mitgliedschaft im Verein während eines Freitagstrainings die gerade neu erlernte Kata "Heian Shodan" vom Ablauf her sicher und fehlerfrei und sogar schon mit Kime und Hüfteinsatz vorführte. Neugierig geworden, habe ich Ralf für diese erste Ausgabe unserer Zeitung interviewt. Hier sein Bericht: 

Ich bin 39 Jahre alt und Berufsschullehrer in Köln im Fachbereich Wirtschaft. 

Mein Hobby ist tanzen (aha, nun kommen wir der Sache schon näher, Anm.d.Red.); ich war früher Tanztrainer und habe Tanzen auch selbst als Leistungssport betrieben mit dem Schwerpunkt lateinamerikanische Tänze. Anschließend habe ich 10 Jahre lang in sportlicher Hinsicht überhaupt nichts mehr getan und war seit einiger Zeit auf der Suche nach einem neuen Sport für mich. 
In dieser Zeit entdeckte ich den Artikel über Eure Schwarzgurtprüfung im Sommer 04 in der Zeitung und war sofort begeistert. Ich informierte mich auf der Homepage über den Verein und sah mir auch noch mit meiner Familie (Ralf hat einen 1-jährigen Sohn, Anm.d.Red.) die Aktion "Starke Kinder" zum Weltkindertag an. 


Danach stand mein Entschluss fest: Ich will auch Karate lernen! Am kommenden Wochenende fing ich an. Entscheidend für mich war auch, dass wichtige Elemente des Karatesports die Koordination und die Bewegung aus dem Körperzentrum sind und das kommt mir als Tänzer sehr entgegen. Außerdem fällt mir natürlich bedingt durch das Tanzen das erlernen von Bewegungsabläufen leicht. Ich trainiere freitags und sonntags und bin vom Training in der gemischten Gruppe (Training für alle Gürtelstufen) absolut begeistert, weil ich als Anfänger natürlich vom Training mit den höheren Gürtelgraden profitiere. 

Lieber Ralf, danke für deinen Bericht und : Weiter so! 

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