Mehr eine Urlaubsreise als ein anstrengender Lauf war der Marathon am 24.08. in Reykjavik. Trotz überwiegend regnerischem Wetter können 42 km einem auch mal ausnahmsweise nicht das letzte abverlangen, wenn man nicht zu schnell angeht.

Da ich wusste, dass in den nächsten Tagen noch ein umfangreiches Besichtigungsprogramm in Island auf dem Programm stand, hatte ich mir fest vorgenommen diesen Marathon nicht zu schnell anzugehen und lieber in einem 6-Minutenschnitt ganz entspannt zu laufen.

Allerdings war es morgens kurz vor dem Lauf bei Wind und Dauerregen nur 9 Grad. Gut ausgerüstet mit Regenumhang, Jacke und Handschuhe war mir beim Start dann doch so kalt, dass ich erst mal mit einem 5:20 Schnitt die ersten 8 Kilometer gelaufen bin. Dann war es mir so warm, dass ich ohne Jacke und Handschuhe meinen 6er-Schnitt bis zum Ende laufen konnte. Und obwohl auf den letzten 15 Kilometer noch mal ein heftiger Wind dazukam und die Hände wieder kalt wurden, konnte ich den Lauf am Ende wirklich genießen.

Dabei wurde ich von Tatjana am Straßenrand (dort hat es übrigens auch geregnet) und ganz toll im Ziel unterstützt. Jeder, der schon mal nach 4:10:10 klatschnass ins Ziel kommt, weißzu schätzen wie toll sich trockene Klamotten anfühlen.

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