Zum ersten Mal nahm eine Mannschaft am Bonner Staffelmarathon teil. Aber das war nicht die einzige Premiere. Eva, Thomas und Reiner haben zum ersten Mal einen Halbmarathon-Wettkampf bestritten.

Zuerst waren die Halbmarathonstarter um 8:45 Uhr dran. Allerdings gab es dieses Jar so viele Halbmarathonis, dass sich der Start für die letzte Gruppe bis weit nach 9 Uhr verschoben hat. Thomas konnte sein anvisierte Zeit gut erreichen und wurde dabei über weite Strecken von Zwillingen begleitet. Dabei motiviert einerseits, dass "Mann" das Tempo halten konnte obwohl die Zwilllinge auch Thomas Töchter hätten sein können. Andererseits hat Thomas dadurch nicht die Erfahrung gemacht wie schön ein Halbmarathon in Ruhe gelaufen werden kann.

Auch Eva konnte das geplante Tempo gut durchlaufen, obwohl sie zum Ende hin die 21 km in den Beinen gespürt hat. Aber schaut einfach mal weiter unten Ihr Lächeln kurz vor dem Ziel. Dieses Lächeln zeigt, dass bestimmt noch 5 Kilometer drin gewesen wären.

Reiner ist bei seinem ersten Halbmarathon wie gewohnt in schnellem Tempo angelaufen. Er musste am Ende zwar kämpfen, konnte die zweite Hälfte aber fast in gleicher Zeit laufen. Die erreichte 1:50er-Zeit ist super gut und ich bin sicher, dass er bei seinem nächsten Halbmarathon noch 14 Sekudnen schneller ist und dann die 1:50er-Marke unterschreiten wird.

Jürgen ist nicht zu schnell mit einem 5:30er angelaufen, weil er wusste, dass er später in der Marathonstaffel noch 9,9 km zu laufen hatten. Im nachhinein kann man sagen, dass es sich am Ende sehr gut laufen lässt, wenn vorher die Reserven nicht ausgeschöpft wurden. Da Tempo konnte bis zum letzten Kilometer gehalten werden und zuletzt sogar mit 4:27 ins Ziel gespurtet werden.

Die Marathonstaffel startete um 10:30 Uhr immer noch bei herrlichem Wetter mit Jutta. Jutta hatte das erste Teilstück mit 8,8 km und 2 x Kennedybrücke zu bewältigen. Die geplanten 1 Stunde 15 Minuten unterbot sie deutlich. Wahrscheinlich lag es neben dem fitten Zustand auch an der guten Unterstützung der Zuschauer. Zweiter Läufer war Ernst. Er hatte vorab schon einen Inliner Halbmarathon gelaufen und konnte deshalb nicht wie bei anderen Läufen mit vollem Speed die Strecke bewältigen. Die gelaufene Zeit für die 11,1 km kennen wir leider nicht, da die Zeitmesseung mit unserem Chip nicht sauber funktioniert hat. Als dritter Läufer ist Jürgen das Teilstück über 9,9 km gelaufen. Nach dem Halbmarathon am Morgen wurden schon 4 bis 5 km gebraucht, um wieder in den gewohnten Tritt zu kommen. Die 55er Zeit ist unter den Umständen aber immer noch gut. Dann kam unser Sprinter für das Finish zum Einsatz, Matthias. Er konnte gut trainiert das längste Stück über 12,2 km laufen. Die genaue Zeit liegt leider auch da nicht vor, aber grob geschätzt müsste es ein 5:20er-Schnitt gewesen sein. Unterstützt von Jutta, Ernst und Jürgen konnte Matthias die letzen 500 Meter laufen. Alle Staffelteilnehmer haben die frenetische Unterstützung im Zieleinlauf genossen.

Aber Unterstützung gab es nicht nur im Zielbereich. Thomas und Eva hatten ihr Heim in eine Wohlfühloase für Lüufer verwandelt. Es gab Männer- und Frauenumkleiden, frische Handtücher, wohlschmeckende Speisen und natürlich Geträke in jeder Form. In diesem Basislager konnten sich nicht nur die Läufer stärken, sondern auch Unterstützungscrew. Angeführt von Marie und Anne waren noch ganz viele Vereinsmitglieder an der Strecken. Vielen Dank von allen Läufern an Marie, Anne, Daria, Tatjana, Waltraut, Monika, Erich, Sylvia, Ursula und natürlich Rudolf. Rudolf konnte krankheisbedingt nicht an der Staffel laufen. Auch wenn die Entscheidung nicht zu laufen gesundheitlich super richtig war, ist es dann doppelt schwer dabei zu sein, aber nicht auf sondern neben der Strecke zu stehen.

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Anmerkung: Rudolf musste krankheitsbedingt absagen, dafür ist Jürgen gelaufen.

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