Zum dritten Mal war der Karate-Do-Overath Verein auf der sonnigen Insel Fuerteventura, um den kalten Wintertagen der Heimat zu entfliehen.

27 Karatekas und Freunde flogen am 08. Februar von Köln und Düsseldorf nach Las Playitas, um eine Woche lang Spiel, Spaß und Spannung zu erleben. Und gut zu essen - darum flogen wir auch schon nachts los damit wir das Frühstücksbüffet nicht verpassen. Ganz Ausgehungerte gingen mittags an der Strandpromenade Garnelen-Pfännchen essen. So trat auch keine Unterzuckerung bei dem 17.00 Uhr Lauf ein. Nach einem köstlichen und sehr reichhaltigen Abendessen ging es nur noch kurz an die Poolbar - wir waren ja schon 36 Stunden auf den Beinen - und ab in die Federn.

Am Sonntag fing der frühe Vogel schon vor dem Frühstück mit dem Laufen an, tagsüber war es einfach zu heiß für sportliche Aktivitäten. Nach dem Frühstück konnten wir endlich unser erstes Karatetraining in der Halle wahrnehmen. Für diese Woche hatte sich Rudolf das Thema: fester Stand - Gleichgewicht in der Gankaku ausgewählt. Eine spannende Wahl. Merke: "man steht nicht tiefer nur weil das Frühstück schwer im Magen liegt."
Vor dem Nachmittagstraining konnte man noch 10 Kilometer laufen und am Abend stand ein gemeinsamer Konzertbesuch in der Sportsbar an. Wir waren auch alle da nur die Konzertgitarristen nicht. Schade auch. Hat da jemand was verwechselt?


Der Montag verlief ähnlich nur dass einige Läufer ins Wasser gingen - Bahnen schwimmen im Olympiabecken. Lästernde Zungen verglichen die Schwimmer mit Fischarten. Böse, böse! Andere tauschten Karate gegen Zumba ein - der Muskelkater ist bei beiden Sportarten ähnlich! Bei einigen begann nun die Tiefenentspannung - welcher Tag ist heute eigentlich? Den Abend verbrachten wir in Jutta und Rudolfs riesigem Apartment mit der überdimensionierten Terrasse, um Fotos und Videos zu schauen, um zu quatschen und zu tratschen.

Am nächsten Tag folgten einige, wie schon in den Jahren davor, dem Ruf der Berge. In der mittäglichen Hitze nur mit etwas Wasser ausgerüstet begaben sie sich den steilen Bergpfad hinauf. Aufgereiht wie eine etwas schüttere Reihe von Zypressen standen sie auf dem Berggrat und winkten. Wir winkten von der Poolbar aus zurück. Nach dem Abendessen rief uns ein Spielleiter - ja, Thomas hat viele Gesichter - zu sich zum fröhlichen Pantomime-Spiel. Fischsterben kann so grausam sein. Nicht nur wir hatten Spaß, wir unterhielten auch den ein oder anderen Zuschauer.

Leider hatten wir jetzt schon Bergfest. Doch dafür mieteten wir uns Autos und fuhren nach dem Training hinaus in die weite Inselwelt, um uns teilweise am weißen Sandstrand wieder über den Weg zu laufen. Karatekas sind überall! Die, die sich nicht gefunden hatten, tauschten beim Abendessen ihre Erlebnisse aus.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des 1. Karate Do Playitas Triathlon in den Disziplinen Karate -wer hätte das gedacht-, Schwimmen -ach ne- und Laufen -so ein Zufall! Eine Disziplin konnte mit Free Style ausgeglichen werden und Teams durften sich gegenseitig unterstützen. Es gab witzige Paarungen beim Schwimmen, überragende Läufer und standhafte Karatekas. Alles im allen ein voller Erfolg mit hohem Spaßfaktor und einer würdigen Ehrung mit Siegesfeier für alle am Abend.

Freitag war leider schon der vorletzte Tag. Doch zum Glück auch Judiths Geburtstag. So wartete nach dem Vormittagstraining eine kleine Kuchenparty an unserem altbekannten Sammelplatz in der Sonne auf sie. Beim anschließenden Beach-Volleyball konnten die zugeführten Kalorien wieder abtrainiert werden, was mit sieben Mann pro Spielfeld und rudimentären Spielkenntnissen nur leidlich gelang. Dafür fingen wir mit dem Netz viele sterbende Fische und hatten noch Tage später Muskelkater, meist vom Lachen. Ernsthafte Verletzungen gab es keine. Wer noch Energie hatte ging dann zum Golfen auf den Abschlagplatz. Auch dort soll es sehr sportlich zugegangen sein. Um 17.00 Uhr wurde das letzte Karatetraining eingeläutet. Jeder stellte vor woran er diese Woche gearbeitet hat. Unter einem funkelnden Sternenhimmel fand unsere Abschluss/Geburtstagsparty am Strand statt. Diese wurde später im Salsa-Kurs mit anschließender Party fortgesetzt.

Und dann hieß es schon für die ersten Koffer packen und Abschied nehmen. Die, die länger blieben, winkten und ließen die Abschiedswelle rollen. Frei nach Alfred: "wer später fährt kann öfter winken!"

Doch schon nächstes Jahr fliegen wir wieder nach Fuerte zu Sonne, Karate und Me(h)er!

Bilder gibt es hier:

  • full2882
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